Traumfänger und Adlerfeder

Die meisten Indianerjungen und -mädchen bekommen am Tag ihrer Geburt einen Namen, den sie im Laufe ihres Lebens wechseln.
Während sich der Geburtsname oft auf eine Beobachtung um den Geburtstag herum orientiert, müssen sich spätere Namen verdient werden.
Unsere Jungen und Mädchen sind nun in dem Alter, in dem sie den Geburtsnamen ablegen können.
Der heimatliche Stamm hat die Kinder zusammen mit den Schamanen in die Pampa nach Göhlis geschickt, damit diese dort Aufgaben und Abenteuer bestehen, um sich einen neuen Jugendnamen zu verdienen.
Sie müssen Pfeil und Bogen bauen, sollen Musikinstrumente herstellen, um bei Tanz und Gesängen am Lagerfeuer die Geister der Ahnen um Beistand zu bitten.
Es werden Traumfänger gebaut und “Medizinbeutel” gefertigt. Schließlich macht sich Gruppe auf den Weg,
um die verschiedensten Abenteuer und Mutproben zu bestehen – denn nur wer sich genügend Adlerfedern verdient hat, wird auch einen neuen Namen bekommen.